Apple MacBook Pro 15: Radikal abgespeckter Primus

Mit einem Preis von mehr als 2.500 Euro gehört das neue Macbook Pro 15 von Apple sicher zu den teuersten Geräten auf dem Markt. Doch die Amerikaner sorgen für Gegenwert: So gelang es Apple, das Notebook deutlich leichter und schlanker zu machen (1,8 kg bei 16 Millimetern Dicke) und das neue Display bei gleicher Auflösung wie beim Vorgänger (2.880×1.800 Pixel) mit besserer Optik zu versehen – das Bild ist deutlich heller. Die Ausstattung des Macbook Pro 15 ist extrem variabel, so ist das Gerät mit SSD in vier verschiedenen Größen (256 GB bis 2 TB) zu haben. Dazu kommen verschiedene Prozessoren, die in ihrer Leistungsfähigkeit allesamt am oberen Rand des heute erhältlichen liegen. Das treibt aber auch den Preis nochmals nach oben: Die teuerste Variante des Macbook Pro 15 liegt bei knapp 5.000 Euro.

Kein Spielkram

Trotz kräftiger Grafikchips von Radeon ist das Macbook Pro 15 auch mit Windows-10-Betriebssystem nichts für Gamer: Anspruchsvoller Grafikkracher neuester Generation kommen kaum auf 20 Bilder pro Sekunde, laufen also nicht ruckelfrei. Die Lüfter des Gerätes laufen fast dauerhaft, selbst wenn keine große Belastung vorliegt, dafür sind sie derart leise, dass sie kaum jemand wahrnehmen wird. Energie verbrauchen sie dennoch.

Der Akku hält einen Arbeitstag durch

Die von Apple angegebenen zehn Stunden Akku-Betrieb hält das Macbook Pro 15 zwar nicht bei jeder Belastung durch, aber auf acht Stunden kommt das Gerät immer und ist somit einem Arbeitstag durchaus gewachsen. Auch das robuste Gehäuse erlaubt den täglichen Einsatz ohne Samthandschuhe und gehört wohl zum Besten, was auf dem Notebook-Markt zu haben ist.

Anschlussprobleme

Zwiespältig zeigt sich das Macbook Pro 15 bei den Anschlussmöglichkeiten: Mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen benötigt es für eigentlich alle Geräte Adapter – und die sind bei Apple nicht gerade billig. Selbst ein iPhone oder iPad braucht einen Adapter, um mit dem Notebook verbunden zu werden. Das hätten sich sicher auch Apple-Jünger anders gewünscht.


Artikelbild: Pressebereich apple.com

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