Asus Transformer 3 Pro: Coole Kombi mit Hitzewallungen

Arbeitscomputer, Heimkino, Internet-Zugang: Von modernen tragbaren Computern erwarten die Nutzer eine Menge. Genau für diese Zielgruppe wurde auch das neue Asus Transformer 3 Pro entwickelt, das sämtliche Anforderungen, die der User ans Gerät stellt auch meistern soll. Die Notebook-Tablet-Kombination besticht mit edler Ausführung. Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck, auch die Optik ist edel ausgefallen. Asus startet somit einen klaren Angriff auf den bisherigen Überflieger in diesem Bereich, das Microsoft Surface Pro 4. Nur acht Millimeter dick und mit etwa 1100 Gramm auch ein echtes Leichtgewicht, kann Asus in diesem Bereich kräftig punkten. Auch das 12,6-Zoll-Display rockt: Mit 2880×1920 Bildpunkten zaubert es knallscharfe, farbechte Bilder hervor, die sich mit der Qualität des Surface Pro 4 messen können.

Innenleben in Ordnung

Auch innen lässt sich das Asus Transformer 3 Pro nicht lumpen. Mit 8 GB Arbeitsspeicher ist das Gerät gut ausgestattet, der Prozessor ist mit einem i5 6200 eine gute Mittelklasse-Ausstattung. Damit ist das Gerät für Windows-Anwendungen, Internet-Nutzung sowie Foto und Videobearbeitung ausreichend leistungsstark ausgerüstet. Für Gamer mit höheren Ansprüchen ist das Transformer 3 Pro aber zu schwach auf der digitalen Brust. Und die Tücken liegen hier auch im Detail. Durch das extrem dünne Chassis wird die Hitze nicht gut abgeleitet, das Convertible wird schnell warm und taktet den Prozessor dann automatisch herunter, was mit Leistungsverlust einhergeht. Und laut wird es auch: Der Lüfter macht beim Runterkühlen ordentlich Rabatz, das Asus Transformer 3 Pro deshalb kaum zu überhören, wenn es länger im Einsatz ist. Das geht natürlich auch auf die Akkuleistung: Nur etwa drei Stunden Laufzeit ist für einen Notebook-Tablet-Mix kein herausregender Wert.

Spitzenplatz nicht in Gefahr

Dadurch kann das Asus Transformer 3 Pro den Primus von Microsoft nicht herausfordern, zumal der Preis mit etwa 1200 Euro nicht gerade günstig ist. Wer von der Optik trotzdem überzeugt ist, sollte warten, bis Asus das Wärmeproblem des Gerätes gelöst hat, bevor er zugreift.


Screenshot der Herstellerwebsite unter asus.com entnommen

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