Acer Aspire ONE 531 (Foto: Acer)

Acer Aspire ONE 531 (Foto: Acer)


Auch Acer versteht es, Netbooks in ein hübsches Kleid zu packen: Das Aspire One 531 ist damit die Edelversion des Aspire One D150.


Die Idee, klassische Netbooks in einer Luxusvariante anzubieten, ist so neu nicht – Asus hat das zum Beispiel mit dem Eee-PC S101 probiert. Acer geht nun einen Schritt weiter: Das Acer Aspire One 531 bleibt auch vom Preis her in der Klasse der Normalo-Netbooks, das schicke Design kostet keinen Aufpreis. Das ist den Gestaltern trotzdem sehr gut gelungen. Dieb Kanten sind rundherum abgeschrägt, so dass das Netbook noch deutlich schmaler aussieht, fast stromlinienförmig wirkt es vor allem durch die links und rechts ins Gehäuse „fließenden“ Keile.

Neuer Intel Prozessor an Bord des Acer Aspire One 531?

Technisch ist das 531 dem schon länger verkauften D150 sehr ähnlich. Es wird ebenfalls von dem neueren Intel-Atom-Prozessor N280 angetrieben, der etwas mehr Rechenkraft bei gleichzeitig verringerter Leistungsaufnahme verspricht. Der Test zeigt allerdings, dass die Unterschiede in der Praxis marginal sind – auch im Vergleich zu anderen Netbooks mit N270-Chip. Dass das Acer Aspire One 531 tatsächlich ohne Kontakt zum Stromnetz angenehm lange durchhält, ist denn auch hauptsächlich seinem großen Akku zu verdanken. Der Akku des Testgeräts speicherte immerhin 54 Wattstunden, die fast sechs Stunden W-Lan-Websurfen ermöglichten.

Minitastatur und schlechter Bildschirm

Zum Schreiben eignet sich das Acer Aspire One 531 nach der Testerfahrung sehr gut. Allerdings sollte man sich schon wegen des verspiegelten Bildschirms nicht raus in die Sonne setzen. Andere Geräte mit mattem Display sind da weit straßentauglicher. Die Tastatur macht hingegen Spaß, die (etwas kleinen) Tasten sind gut gegeneinander abgesetzt. Schön ist, dass Acer das Touchpad in die Breite gezogen hat. So hat man auch genug Platz für die vom iPhone bekannten Fingergesten – man kann zum Beispiel mit zwei Fingern zoomen oder durch mehrere Dokumente blättern.

Eine technische Besonderheit besitzt das Acer Aspire One 531 auch noch: Neben einem normalen Multi-Kartenleser auch für die etwas exotischeren xD-Medien findet sich ein zweiter Einschub, der für SD-Karten gedacht ist. In der Linux-Version des allerersten Acer Aspire One konnte man so die interne Festplatte erweitern. Beim Acer Aspire One 531 ist der SD-Einschub ein normaler Kartenleser, der aber den Vorteil hat, dass die Karte komplett darin verschwindet. So kann man sie auch unterwegs eingesteckt lassen. Beim Multi-Kartenleser des Geräts ragen SD-Karten stets etwa einen halben Zentimeter über das Gehäuse hinaus.

Netbook-Kaufberatung-Urteil: Wer ein Netbook mit etwas gewitzterem Äußeren sucht, liegt beim Acer Aspire One 531 richtig. Schade nur, dass wie bei allen Acer-Netbooks der Bildschirm verspiegelt ist, sonst wäre das Acer Aspire One 531 rundum empfehlenswert.

Technische Daten des Acer Aspire One 531

  • Bildschirm: 10 Zoll, 1024×600, verspiegelt
  • Prozessor: Intel Atom N280
  • Arbeitsspeicher: 1 GB
  • Festplatte: 160 GB
  • Ausstattung: Kartenleser (4fach + SD), Wireless LAN 802.11b/g, Webcam (=,3 MP), Bluetooth
  • Anschlüsse: VGA, Ethernet, 3 x USB, Sound
  • Akku: 3 oder 6 Zellen
  • Betriebssystem: Windows XP
  • Maße: 25,5 x 19 x 2,7 Zentimeter
  • Gewicht: Ca. 1150 Gramm (1000 Gramm mit 3-Zellen-Akku)
  • Herstellerpreis: 400 Euro

Die Displayschutzfolie für das Acer Aspire One 531

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