Medion Akoya E7420: Viele Stärken, kaum Schwächen

Im Herbst brachte das deutsche Unternehmen, das unter anderem den Discounter Aldi mit Technik beliefert, nach längerer Zeit wieder einmal ein Notebook mit großem 17-Zoll-Monitor heraus. Das macht sich auch im Gewicht bemerkbar, mit 2,7 Kilogramm ist es für ein Gerät dieser Größe aber durchaus im Rahmen. Dafür bringt es aber auch ansprechende Leistungen im täglichen Betrieb. Das verdenkt das Gerät unter anderem einer 119 GB großen SSD-Festplatte.

Viel Speicherplatz

Dazu hat Medion noch eine herkömmliche Festplatte mit 932 GB eingebaut und sorgt so für viel Platz für Programme und eigene Dateien. Trotz eines nicht ganz neuen Prozessors der iCore-3-Familie brachten Tests eine gute Arbeitsgeschwindigkeit zutage – auch, weil das Notebook das Betriebssystem Windows 10 sowie beliebte Anwendungen auf der schnellen SSD vorinstalliert hat. Ein Notebook für Hardcore-Spieler ist es dennoch nicht: Der eingebaute Grafikchip reicht für die modernsten, grafisch anspruchsvollen Spiele nicht aus.

Leiser Dauerläufer

Das Arbeiten mit dem Medion Akoya E7420 ist eine coole Sache, die Temperatur blieb in Überprüfungen deutlich unter der Raumtemperatur. Dabei ist das Notebook angenehm leise, hier kommt dem Kühlsystem die relativ üppige Größe des Gerätes zugute: Genug Raum zum Kühlen sorgt dafür, dass das Kühlsystem nicht hochdrehen muss – und der Lärmpegel bleibt unten. Auch die Ausdauer des Notebooks konnte überzeugen: Mit gut viereinhalb Stunden Laufzeit lag das Medion Akoya E7420 auf einem sehr guten Wert.

Bildschirm mit Schwächen

Einbußen machen Nutzer allerdings bei der Darstellung: Der Bildschirm ist mit einer Auflösung von 1600×900 nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Dazu kommen etwas blasse Farben. Einen Touchscreen kann das Notebook auch nicht aufweisen.  Bei den Anschlüssen passt es dann wieder: Mit VGA, Netzwerk, USB 3.0 und HDMI bringt das Medion Akoya E7420 alle wichtigen Anschlüsse mit. Dazu kommen noch USB 2.0 Anschlüsse, ein Anschluss für Headsets sowie ein Speicherkartenleser. Der Arbeitsspeicher von 4 GB hätte aber etwas größer ausfallen dürfen. Unterm Strich ein solides Notebook zu einem anständigen Preis.


Pressefoto: Medion AG / Medion Pressestelle @ Flickr (www.flickr.com/photos/medionpr/28186984961/in/album-72157670878724776/)
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