Medion Akoya P3401T: Leichtes und leises Convertible

Ein Tablet? Oder doch lieber ein Laptop? Mit dem Medion Akoya P3401T stellt sich diese Frage nicht. Das Gerät lässt sich wie ein Tablet nutzen, durch die leichte Anbringung einer Tastatur per Magnetkontakt aber auch zu einem Notebook umbauen. Und das hat ein angenehmes Anschlag-Gefühl und ist ordentlich verarbeitet. Mit um die 1,25 Kilogramm ist es dazu ein ziemliches Leichtgewicht für diese Bauart. Das 12,5 Zoll-Display zeigt Inhalte in Full-HD, also 1920×1080 Bildpunkten – allerdings nicht gerade in leuchtenden Farben. Die Darbietung des Akoya P3401T wirkt mitunter ein wenig blass und hat mit den besten Darstellungen von iPad und Co. wenig gemeinsam.

Mittelklasse-Innereien

Das liegt zum einen am Prozessor, dem Intel Core m5-6Y54 mit 2 x 1,12 GHz. Dazu kommt ein Onboard-Grafikchip von Intel, der auch nicht für Oberklasse-Optik gemacht ist. Und schließlich kann der DDR3-Arbeitsspeicher (8GB) auch keine Traumzeiten bei der Bearbeitung von Daten liefern. Ein High-End-Gerät ist das Medion Akoya P3401T sicherlich nicht. Aber die Ausstattung hast auch Vorteile: So ist der Prozessor sehr stromsparend. Das lässt den Akku relativ lange durchhalten, bis zu fünf Stunden ist eine durchaus gute Ausbeute. Dazu wird das Gerät auch unter Volllast nicht wirklich warm, sondern bleibt cool – ganz ohne Lüfter. Und das macht das Akoya P3401T zu einem der leisesten Convertibles auf dem Markt. Und mit der SSD-Festplatte ist zumindest hier Tempo im Spiel. Die hätte zwar statt ihren 119 GB ruhig etwas größer ausfallen dürfen, aber wer mehr Speicherplatz braucht, hat mit micro-SD-Slot und USB-C-Anschluss genug Möglichkeiten, hier nachzulegen.

Guter Preis

Im Vergleich zum momentan führenden Convertible, Microsofts Surface Pro 4, zieht das Medion Akoya zwar in der Leistung den Kürzeren, ist dafür aber mit knapp 800 Euro deutlich günstiger als das Flaggschiff der Amerikaner. Ein solides Gerät, das für die täglichen Office-Anwendungen locker ausreicht und vielseitig verwendbar ist.


Pressebild: medion.com

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