Notebooks für Fotografen: Was müssen sie auf Reisen können?

Wer professionell oder semiprofessionell viel mit der Digitalkamera unterwegs ist, will seine Aufnahmen oft on the Road bearbeiten und speichern. Notebooks sind dafür ideale Reisebegleiter. Doch was müssen sie an Leistung mitbringen, damit Rendering und Datentransfer schnell und flüssig gelingen? Antworten auf diese Frage gibt es hier.

Außerordentlich wichtig: ausreichende Rechenleistung

Wer digitale Bilder bearbeiten will, braucht einen Rechner mit entsprechender Performance – zu Hause ebenso wie unterwegs. Dabei gilt folgende Faustregel: Je größer die Bilddateien sind, desto mehr Rechenleistung ist nötig. Sie betrifft drei Komponenten:

  • den Arbeitsspeicher
  • den Prozessor
  • die Grafikkarte

Besonders die Karte muss gut performen, wenn die Bilder abends im Hotel mit Photoshop bearbeitet werden sollen. Eine schnell lesende und schreibende Festplatte ist für den schnellen Arbeitsfluss mindestens ebenso notwendig. Deshalb ist eine SSD-Festplatte für Fotoamateure und Profis heutzutage gleichermaßen ein absolutes Muss.

Notebooks dieser Leistungsklasse sind alles andere als günstig – und für viele in der Anschaffung sicher eine Herausforderung. Allerdings sind sie oft jahrelang in Gebrauch, was den Preis wieder relativiert.

Exakte Farbdarstellung – auch auf Reisen

Für die professionelle Nachbearbeitung von Aufnahmen ist eine präzise Farbdarstellung klare Voraussetzung – unterwegs genauso wie daheim. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Faktoren Bildschirmhelligkeit, Farbwiedergabe und Lichtverteilung. Besonders empfehlenswert sind TFT-LCDs mit IPS-Technologie. Mit ihnen bleibt die Farbwiedergabe aus fast jedem Blickwinkel gleich.

Außerdem ist es wichtig, den Bildschirm des Notebooks mithilfe eines Kalibrierungsgeräts zu kalibrieren. Durch die Kalibrierung werden die Farben so angepasst, dass das Display ein möglichst neutrales Farbbild wiedergibt.

Die Bildschirmdiagonale sollte nicht kleiner als 13 und nicht größer als 15 Zoll sein. Diese Größen sind am besten rucksackkompatibel. Weiterhin spielt das Gewicht des Notebooks natürliche eine Rolle – besonders dann, wenn es auf eine Outdoor-Tour oder eine längere Wanderung geht. Es sollte 1,5 Kilogramm nicht überschreiten.

Powerbanks: Strom-Tankstellen für unterwegs

Wer länger mit Kamera und Notebook auf Wanderschaft ist, kommt um eine Powerbank als mobile Energiereserve nicht herum. Es gibt die kleinen Stromspender in mehreren Leistungsklassen. Für das Laden von Notebooks kommt nur eine Powerbank mit einer Leistung von mindestens 50.000 Milliampere (mAh) infrage. Die aufladbare Batterie sollte mindestens so viel Ampere besitzen, wie das Notebook benötigt – auch gern mehr. Ein weiteres Muss ist ein DC-Ausgang: Mit ihm erfolgt das Laden überaus schneller als via USB-Buchse.

Bildnachweis: Unsplash, T6CrnPs0LM, The Creative Exchange

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